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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Weniger ist mehr

Wim 2

Vorgestern habe ich die Küchenmaschine zum Vanillezucker machen aus dem Küchenschrank genommen - dabei sind mir einige Teile in der Schublade ins Auge gefallen



Das sind Zubehörteile zu einer Reibe die ich seit...... mindestens einem Jahr nicht mehr habe (war kaputt).
Warum die immer noch da drin liegen - keine Ahnung! Auf jeden Fall sind die Teile jetzt im Abfall und die Schublade ist ein bisschen leerer.

Außerdem habe ich vorhin etwas in meiner Schreibtischschublade gesucht und dabei mindestens 30 Aktenhüllen gefunden, die zur Kategorie "könnte man ja irgendwann mal brauchen" gehören.
NEIN! Ich werde sicherlich nie 30 Aktenhüllen auf einmal für meinen Privatkram brauchen. Fünf hebe ich weiter auf, den Rest nehme ich morgen mit ins Büro, dann werden sie wenigstens noch einem sinnvollen Zweck zugeführt, bevor  sie irgendwann "verbraucht" sind und entsorgt werden.

Und die Lebensmittelvorräte werden heute auch noch abgebaut: Es gibt Fisch aus dem TK-Fach.

Junifee 19.02.2017, 10.30 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Wim 1

Im Zuge von Wemiger ist mehr, habe ich mir auch zum Ziel gesetzt, meine Lebensmittelvorräte zu reduzieren und die vorhandenen schneller aufzubrauchen. Viel zu oft passiert es mir, dass ich eine Packung / Dose / Glas von irgendwas öffne und nur einen Teil verbrauche und der Rest steht dann herum, bis er ungenießbar ist.
(Vom MHD lasse ich mich bei geschlossenen Verpackungen allerdings nicht schrecken.)

Also habe ich dieser Tage mal meinen Vorratschrank durchforstet und einiges gefunden, dass ich gerne mal "loswerden" möchte: Reis (der noch aus der Wohnungsauflösung meines Bruders stammt), getrocknete Tomaten (eine volle und eine bereits halb verbrauchte Packung).
Dazu habe ich ein Rezept gefunden (Italienisches Geschnetzeltes), für das ich auch noch den Lauch brauchen konnte, der seit Dezember im TK-Fach schlummerte - zwei Dinge komplett aufgebraucht, nur vom Reis ist noch was da (auch nach dem Reissalat, den ich danach noch zubereitet habe).

Natürlich muss ich dafür noch das eine oder andere zukaufen, aber ich versuche dann auch nur die benötigte Menge zu bekommen.

Junifee 18.02.2017, 13.41 | (0/0) Kommentare | PL

Neu

Es wird bei mir eine neue Rubik namens „Weniger ist mehr“ geben. Nachdem ich im letzten Jahr die Wohnung meines Bruders ausräumen musste (er musste in ein Pflegeheim), habe ich eine Art „Trauma“ erlitten 

 

Mein Bruder war kein Messi, aber er hat viele verschiedene Dinge gesammelt, wollte immer genug von allem da haben, oder hat bei Angeboten richtig zugeschlagen. Zum Beispiel:


- er hat ALLE Figuren aus den Ü-Eiern gesammelt (nicht nur die "wertvollen")

- er hatte 5 Päckchen Salz im Vorratsschrank

- und 5 Flaschen Glasreiniger


Das sind nur drei Beispiele von sehr, sehr vielen.


Und er hat gerne sortiert, deshalb wurde fast alles in irgendwelchen Dosen, Taschen oder Körbchen aufbewahrt – er hatte also auch Dosen, Taschen, Körbchen usw. in allen Größen und Varianten für alle Gelegenheiten.

 

Das war eine Mamutaufgabe, die mich zusätzlich zum tatsächlichen Aufwand auch stark emotional belastet hat – ich musste ihn in einem Heim unterbringen, ihn von seiner vertrauten Umgebung und seinen Dingen trennen. Zusätzlich kannte ich viele der Dinge noch von früher, weil sie auch schon zu Lebzeiten meiner Eltern in deren Besitz waren.

 

Diese ganze Aktion hat bei mir ein bewussteres Denken und ein Umdenken ausgelöst! Man besitzt viel zu viel, kauft viel zu viel und hebt viel zu viel viel zu lange auf. Und das führte dazu, dass ich auch meine Besitztümer kritischer betrachte und mich auch schon von vielem getrennt habe.

Viele meiner Klamotten, die nicht mehr passten (zu groß und zu klein), habe ich zur Altkeidersammlung gegeben. Beim Durchforsten und Neusortieren meiner Bestände wurde mir z. B. auch klar, dass ich auf Jahre(!) hin keine neuen T-Shirts brauche (ich bin ja glücklicherweise keine „Trendsetterin“ und muss nicht mit der Mode gehen). Die viel zu großen T-Shirts habe ich zu Schlafshirts umfunktioniert – ich brauche also auch sobald keine neuen Schlafklamotten.

 

Ich habe auch meinen Bestand an Gesellschaftsspielen durchgesehen und viele davon aussortiert und verkauft. Inzwischen bin ich (und mein Umfeld) LEIDER in einem Alter, in dem Spieleabende nicht mehr so beliebt sind. Behalten habe ich nur zwei, drei, die ich besonders mag.

 

Letztes Wochenende habe ich mal den Putzmittelschrank im Bad ausgemistet – da stehen standen Reiniger drin, die ich seit Jahren nicht mehr verwendet habe. Z. B. Glasreiniger – damit habe ich früher (versucht!) Fenster zu putzen, benutze ich heute gar nicht mehr und diverse andere Polsterreiniger und Fleckentferner, die ich z. T. nie benutzt habe. Die habe ich entsorgt.

 

PS: Natürlich gibt es auch gehortete Dinge, von denen ich persönlich NIE zu viel haben kann *ggg* Zum Beispiel werde ich selbstverständlich meine 363 ungelesenen Bücher nicht dezimieren – sie sind mein Alters-Reichtum (falls ich mir dann keine Bücher mehr leisten könnte) 

Bei meinen Wollvorräten habe ich mir selbst eine Regel gesetzt: Wenn es ein hochwertiges Garn ist, mein Projekt damit beendet ist und ich noch eine brauchbare Menge Restgarn habe, dann werde ich versuchen dieses zu verkaufen. Neuanschaffungen nur für konkrete und bald zu beginnende Projekte

 

Eine sehr positive Erfahrung, die ich dabei gemacht habe ist, dass weniger mehr ist. Ich habe viel mehr Platz und fühle mich regelrecht befreit von Ballast.

 

Ich werde hier immer mal wieder berichten wie es weitergeht – es gibt noch viele Schränke und Schubladen, die der Entrümpelung bedürfen. Es macht mir auch bewusst, dass ich von manchem Verbrauchsgut (zumindest momentan) genug zu Hause habe und der nächste Kauf noch eine Weile warten kann.

Junifee 15.02.2017, 12.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

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