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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Gewichtiges

Gewichtiges - Tag 68

An manchen Tagen frustriert mich, wider besseres Wissen, die Waage. Ich weiß um die Wassereinlagerungen, Hormone und dadurch bedingte Gewichtsschwankungen, habe das in den letzten Wochen und Monaten täglich beobachten können.... Ich weiß, es wird propagiert, dass man sich nicht täglich wiegen soll.... Eigentlich ist es für mich kein Problem, aber an manchen Tagen möchte man, wünscht, hofft, könnte es für das eigene Seelenheil brauchen und es erfüllt sich nicht, aber davon lasse ich mich grundsätzlich nicht unterkriegen - ich mache trotzdem weiter.
Am Wochenende hatte ich einen ziemlich harten Kampf mit dem Essen. Der Hunger hat mich an beiden Tagen eine Stunde nach dem Frühstück gleich wieder gepackt und das Denken kreiste fast ausschließlich ums Essen.... und bei Hunger lässt es sich auch nicht durch anderes ablenken. Ich habe es geschafft meine Kalorien trotzdem einzuhalten und gestern war das Hungergefühl endlich wieder "normal" und da hätte ich einfach gehofft, dass die drei Tage innerhalb der vorgegebenen Kalorienzahl geblieben zu sein, heute ein positives Ergebnis zeigen würde - statt dessen ging es rauf statt runter
Und sporteln war ich gestern auch.... Na ja, dann halt morgen oder übermorgen, es kann nicht mehr lange dauern bis es weiter nach unten geht - den Frust schiebe ich jetzt erst mal beiseite.

Junifee 19.03.2019, 06.12 | PL

Gewichtiges - Tag 65

Trotzdem ich seit Anfang März sehr mit dem Zählen und Aufschreiben geschludert habe (keinen Bock, genervt, Essattacken, verreist übers Wochenende, krank, kraft- und lustlos) bin ich noch auf einem guten Weg. Meine heutige Bilanz: 8,2% Gewichtsreduktion seit Beginn des Jahres. Ich war zwar auch schon mal bei 9,1%, aber dann ist es eben mit mir durchgegangen (siehe oben) - wichtig ist "nur nicht aufgeben" und wiedereinsteigen.
Zudem konnte ich, bedingt durch die Erkältung und den Wochenendtrip, 1,5 Wochen keinen Sport machen. Ab Montag möchte ich das Sportprogramm aber wieder aufnehmen.

Gestern habe ich es erstmals geschafft die von meiner App vorgeschlagenen Eiweißziele zu erreichen - das ging allerdings auf Kosten der Kalorien
ich bin nicht viel drüber, aber immerhin. Ich bin täglich auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg. Die Eiweißzufuhr soll den Muskelabbau beim Abnehmen verhindern und eine liebe Freundin sagte mir, dass sie das Eiweiß länger sättigen würde - das kann ich bisher nicht bestätigen.

Heute bin ich mal wieder genervt vom wiegen, aufschreiben und zählen es geht halt nicht ohne, aber an manchen Tagen ist es mir fast zuviel. Es sind speziell die Tage an denen ich vorkoche, denn da fällt viel mehr Aufschreiben und in die App eingeben an. An diesen Tagen habe ich oft das Gefühl, dass ich zu nichts anderem komme als zu schnippeln, wiegen, notieren, zubereiten und abfüllen - das stimmt natürlich nicht. Ich habe Shakshuka für das Büro-Mittagessen vorgekocht. Mit Tatarbällchen die pro Stück nur geniale 30 Kalorien haben Insgesamt wird das Mittagessen ca. 320 Kalorien haben + 2-3 Scheiben Knäcke-/Knusperbrot - ohne Kohlehydrate geht es bei mir ja nicht.

So langsam habe ich das Gefühl, dass ich jetzt wieder rein komme in die Disziplin..... zumindest bis Donnerstag - denn dann steht der nächste Ausflug an und wenn ich verreise, dann zähle ich nicht!

Junifee 16.03.2019, 15.02 | PL

Soll ich oder soll ich nicht

Eine ganze Weile habe ich überlegt, ob ich die Rubrik "Gewichtiges" aufmachen soll oder nicht.

Vor Jahren gab es unter diesem Thema mal ein paar wenige Einträge.

Nun möchte ich es doch wieder reaktivieren, einfach um meine Gedanken dazu später einmal nachlesen zu können. Und wen es interessiert, der liest mit und wer nicht, der schaue einfach drüber hinweg.

Wie ich schon in anderen Beiträgen erwähnt habe, zähle ich seit Mitte Januar Kalorien und habe seit Anfang des Jahres ca. 7,7% meines Gewichtes verloren - einiges davon nur Wasser.

Ein Gedanke vorhin beim Treppen hinuntersteigen (das ich aufgrund meiner Problematiken mit den Knien und dem Rücken nur mit Festhalten und Abstützen auf dem Geländer bewerkstelligen kann - dafür aber inzwischen nicht mehr wie ein kleines Kind mit immer nur einer Stufe auf einmal mit beiden Füßen, sondern wie es für Erwachsene üblich ist: ein Fuß, eine Stufe): Egal wie weit ich dieses Mal mit der Gewichtsreduktion komme - NIE WIEDER RAUF!!!

Einige von den Mitlesern*/innen kennen mich und mein Körpervolumen persönlich - ich bin nicht nur übergewichtig, ich bin schwer Adipös..... so schwer, dass ich Hemmungen habe, die Kilozahl hier aufzuschreiben - ich werde also immer nur in Prozenten sprechen, das fällt mir leichter.
Wichtig zu wissen ist für die, die hier mitlesen (zumindest finde ich das), dass ich eine Essstörung habe. Ich bin süchtig nach Essen, am liebsten natürlich Süßes, Fettiges und Kalorienhaltiges, denn das gibt ein gutes Gefühl, macht mich glücklich und zufrieden.... Essen ist bei mir psychisch bedingt - geht es mir nicht gut, dann tröste ich mich mit Essen.
Wer von Euch schon einmal nach irgendetwas "süchtig" war (nicht alles was süchtig macht, ist auch als Sucht anerkannt und man kann von vielem abhängig werden) z. B. Zigaretten, Alkohol, Erfolg, Sport...... der kann sich vielleicht vorstellen, was es bedeutet auf sein "Suchtmittel" zu verzichten. Es gibt einem Trost, baut einen auf, lässt sich einen gut fühlen wie sonst kaum etwas anderes und fehlt es, dann ist das ganz ganz schlimm. Noch ein wichtiger Punkt bei der ganzen Geschichte ist, dass der Verzicht auf Essen nicht ganz so "einfach" ist wie der Verzicht bei manch anderer Sucht (alle Betroffenen mögen mir bitte verzeihen, ich will damit nicht sagen, dass es leicht wäre!) - ich selbst habe geraucht und damit vor 3 Jahren aufgehört und im Vergleich zum Essensverzicht war das leicht für mich. Denn hier heißt es ganz oder gar nicht, ich kann ohne Zigaretten überleben, aber nicht ohne Nahrung. Jeden Tag bin ich aufs Neue der Versuchung ausgesetzt mehr als das nötige an Kalorien zu mir zu nehmen, Essen sinnlos in mich hinein zu stopfen, weil es mir ein gutes Gefühl macht.
Dass das unter Umständen nach einiger Zeit danach anders aussieht, steht auf einem anderen Blatt! Und ich sage Euch, man wird Meister im Verdrängen solcher Gedanken!

Eine Zeitlang hatte mein Süßigkeitsverlangen tatsächlich die Formen einer ganz offensichtlichen Sucht angenommen und als ich das bemerkte, hat es mich sehr erschreckt! Auf meinem Weg ins Büro habe ich überlegt, ob ich noch genug Süßes in meiner Schreibtischschublade gebunkert habe..... Oh Schreck, da war nur noch eine halbe Packung Plätzchen - ich habe fast schon Panik bekommen bei dem Gedanken, bei dem Gedanken ich hätte nicht genug Süßes um den Tag zu überstehen. Also schnell vorher noch zum Supermarkt und mehr eingekauft, damit mir mein Suchtmittel nicht ausgeht.... und obwohl es mir Angst gemacht hat, konnte ich doch nicht anders!

Mein Übergewicht rührt nicht aus einer körperlichen Erkrankung heraus, sondern aus einer seelischen. Was genau der Grund ist, darüber möchte ich hier nicht berichten, denn das ist mir, auch wenn ich hier schon viel von mir entblöße, doch zu persönlich und tut auch nichts zur Sache.
Was ich damit eigentlich sagen will, ich weiß warum ich zu viele Kilos auf den Rippen habe. Ich nehme mehr Kalorien zu mir als ich verbrauche. Ich weiß auch wie es anders geht, aber das Umsetzen ist so verdammt schwer. Es ist mit großer Willensanstrengung und Kampf verbunden, aber ich weiß auch, dass es machbar ist.
Schon einmal habe ich vor ein paar Jahren 30% meines Gewichtes abgebaut und es über ein paar Jahre gehalten. Dann aber kamen wieder schwere psychische Belastungen und die Kompensation begann erneut übers Essen.

Warum ich das ganze tue?
Weil es mir gut tut am Ende!

Und damit meine ich nicht die Äußerlichkeiten. Obwohl die natürlich auch eine Rolle spielen und gut tun am Ende
Ich spreche davon, dass meine Schmerzen weniger werden oder ganz aufhören.
Das ich wieder normal Treppensteigen kann.
Dass ich nicht täglich Rücken- und / oder Knieschmerzen haben werde.
Dass mein Ermüdungsbruch nicht dauernd wieder aufflackert.
Dass die Wassereinlagerungen weniger werden.
Dass ich besser in meinen Autositz passe.
Dass das Motorradfahren besser wird weil ich mich besser bewegen kann.
Dass ich meine Schnürsenkel wieder problemlos zubinden kann.
Dass ich wieder das Gefühl habe die Treppen hinauf springen zu können.
Dass mir auch das Kleidung kaufen wieder Spaß macht und nicht nur das bestmögliche Verhüllen des Elendes ist.
Dass ich ein bisschen Ausdauersport machen kann und dadurch meine Kurzatmigkeit besser wird.

Ich will hier niemanden missionieren. Ich weiß nicht alles besser, ich will hier keine Ernährungform "verkaufen". Bei meiner letzen Gewichtsabnahme habe ich mich an das Konzept der "Gewichtsbeobachter" gehalten, das hat damals gut funktioniert - ich bin der Meinung, dass das heutige Konzept für mich als Essgestörte nicht mehr passt, deshalb habe ich mich fürs Kalorienzählen entschieden (nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit einer sehr, sehr lieben Freundin, die mir seitdem jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht wenn ich sie brauche). Mein Programm ziehe ich so durch, wie ich es für richtig halte und bisher funktioniert es ganz gut - ich versuche alle meine "Befindlichkeiten" zu berücksichtigen (z. B. kann ich nicht schwimmen gehen, da meiner Knie das nicht mitmachen, oder kann nicht ganz auf Kohlehydrathe verzichten, da ich sonst Fressattacken kriege). Man muss das für sich passende herausfinden und umsetzen - nur ganz klar ist: Ohne ein bisschen Verzicht, Umstellung und Anstrengung geht es nicht.

Aber!! Nach einer Weile fängt auch an Spaß zu machen
Jeder Tag, an dem ich meine Kalorienzahl eingehalten oder unterschritten habe, macht mich stolz.
Wenn ich merke, dass ich mich besser bewegen kann, fühle ich mich gut.
Weniger Schmerzen machen mich glücklich.
Wenn die Hose nicht mehr kneift, dann werde ich euphorisch.
Und ich werde gierig.... gierig nach mehr davon

Junifee 15.03.2019, 05.00 | PL

Gewichtiges

- 0,6 kg (seit dem 15.3.)

Nachdem ich letzten Sonntag das Wiegen vergessen habe, sieht es diese Woche wieder etwas besser aus:

Gesamtabnahme: -2,2 kg

Aber immer noch seeeehr weit entfernt von meinen ca. 10 kg.

Na ja, mal gucken was die nächste Woche bringt. Die letzte war schwierig und sehr sündig.

 

Junifee 29.03.2009, 09.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Rückschritt

+ 1,3 kg
Die Woche war schwierig... habe nix anderes erwartet
...aber so wird das nix!

Gesamt: - 1,6 kg

 

Junifee 15.03.2009, 08.25 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Fortschrittsmeldung

Unverändert diese Woche.

Gesamt: -2,9 kg

Junifee 08.03.2009, 09.27 | (0/0) Kommentare | PL

Neustart??

Laut meiner Waage soll ich diese Woche 2,9 kg abgenommen haben... Ich glaube die "spinnt" ab und zu. Das kann nicht richtig sein, so wenig habe ich weder gegessen noch getrunken. Ich habe ja sowieso erst ab Mittwoch mein Programm gestartet und Freitag und Samstag gab es lecker Kuchen (mit Sahne!) bei Freunden bei denen ich zum Kaffee trinken eingeladen war. (Und beide Male konnte ich es mir nicht verkneifen...)

Aber egal wie auch immer - ich weiß auf welches Gewicht ich runter möchte - so sind es dann halt (noch) ca. 8 kg die runter sollen.

Junifee 01.03.2009, 07.57 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Passend zum Begin der Fastenzeit

...wurde ja die Klamotten-Ausmist-Aktion durchgeführt.

Alles was so überhaupt nicht mehr passte wurde entsorgt. Sachen die gerade so nicht mehr passen bzw. kneifen wurden in den Schrank gehängt, mit dem Vorsatz, dass sie bis zum Sommer wieder passen sollen (das Meiste waren eh Sommersachen).

Ich halte ja nix von "fixen" Terminen zu denen man so was anfängt - es fällt nur zufällig mit dem Begin der Fastenzeit zusammen.

Damit die Klamotten wieder passen, müssen so ungefähr 10 kg runter - das ist mein Ziel bis zum Sommer.

Junifee 25.02.2009, 14.24 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

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