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Das Kind in mir will achtsam morden - Karsten Dusse

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Inhalt lt. audible

Björn Diemel ist zurück - und mordet ganzheitlicher als je zuvor.

Inzwischen müsste es Björn Diemel besser gehen. Er hat den stressigen Job gekündigt und sich selbstständig gemacht. Er verbringt mehr Zeit mit seiner Tochter und streitet sich kaum noch mit seiner Frau. Ach ja, und nebenbei führt er noch ganz entspannt zwei Mafia-Clans. Warum nur kann Björn das alles nicht genießen? Warum verliert er ständig die Beherrschung?

Hat er das Morden einfach satt? Nein, nein, so ist es nicht. Sein Therapeut Joschka Breitner bringt ihn endlich auf die richtige Spur: Es liegt an Björns Innerem Kind!

Laufzeit: 8:40

Sprecher: Karsten Dusse


Meine Meinung

Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung von "Achtsam morden" gefreut. "Achtsam morden" ist eines der Hörbücher, das ich schon mehrfach gehört habe.

Allerdings ist die Enttäuschung beim "Inneren Kind" riesig!

1. Hätte der Autor das Lesen lieber bleiben lassen. Es fehlt ihm die "Betonungslosigkeit" von Matthias Matschke, der das erste Buch gelesen hat, die die Selbstverständlichkeit der Aktionen im ersten Buch grandios unterstrichen hat.

2. Es ist Herrn Dusse nicht gelungen jedem Charakter eine eigene Stimme / Betonung zu geben, so dass ich manchmal nicht sicher war, wer gerade spricht.

3. Der russische Akzent von Boris war grauenhaft-grottenschlecht! Das konnte Matthias Matschke ebenfalls deutlich besser.

4. Es wurden mir viel zu viele klassische Klischees bedient (Klima, Datenschutz), das wirkte nicht überzeugend sondern nur nach dem Versuch auf Teufel komm raus lustig zu sein, indem man die Übertreibungen (hier kann jeder seine eigenen Meinung haben - meine ist es) unserer Zeit ins (vermeintlich) Lächerliche zieht - hat leider nicht geklappt.

Auch sonst war die Story inhaltlich nicht überzeugend. Wie kann es z. B. sein, dass ein Kerl wie Boris (groß, stark, brutal) nicht versucht auszubrechen, wo er doch nur von einem Anwalt und einem anderen Typen (beide besuchen ihn ohne Waffen) gefangen gehalten wird.

Und auch die Ratschläge von Herrn Breitner, die im ersten Buch durchaus passend auf die absurden Situationen übertragbar waren, überzeugten mich nicht.


Ob der Vorleser das Ganze noch herausreißen hätte können, kann ich im Nachhinein nicht sagen..... wirklich schade!


Junifee 02.06.2020, 14.17

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