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Andrea Maria Schenkel - Tannöd

schenkel_tannoed.JPG

Klappentext:
In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd und vom Mörder fehlt jede Spur... (125 Seiten)

Es entzieht sich vollkommen meinem Verständnis, warum dieses Buch so hoch gelobt wurde und auf der Bestsellerliste stand. Es handelt sich bei diesem Buch um eine wahre Geschichte und die Autorin hat einfach nur die Berichte verschiedener Personen, die darin involviert waren Wort für Wort wieder gegeben. Ausserdem wurde zwischendurch immer wieder mal vom Täter berichtet ohne dass man wusste, wer er ist.

Es liest sich ganz leicht, wenn auch die Art ein wenig ungewohnt ist. Manche Vorkommnisse werden von zwei oder drei verschiedenen Personen beschrieben, wie sie sie erlebt haben - und die Berichte stimmen auch überein, so dass auch das eigenen detektivische Gespür nicht gefragt ist.

Insgesamt lesbar, aber enttäuschend für einen Krimi.


Bewertung (1-5)

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Junifee 30.10.2008, 11.08

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Suse

Dass der Krimi auf einem realen Fall in Hinterkaifeck aus dem Jahr 1922 beruht, war mir neu und ich habe gerade eben bei Wikipedia nachgelesen. Ob ich da Buch überhaupt als Krimi bezeichnen möchte, weiß icht nicht, aber das eigentlich Interessante war für mich, wie nach und nach ein kleines Pschychogramm der Familie gezeichnet wurde, wie sie von außen gesehen wurden, was (im Buch) dahintersteckte. Nach ca. der Hälfte bis 2/3 hatte sich der Täter recht deutlich abgezeichnet, auch wenn Frau Schenkel noch eine andere Spur zu legen versuchte. Fazit: So übel fand ich das Buch gar nicht.

vom 03.11.2008, 16.41
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